Weisse Sorten

Riesling:
Der spätreifende Riesling ist Deutschlands berühmteste Weissweinsorte und hat auch in Löwenstein einen Ehrenplatz. Charaktervollle, feinfruchtige Weine bei pikanter Säure und gediegener Rasse spiegeln elegant das Löwensteiner Potenzial mit seiner Höhenlage wider. Von der Vorspeise bis zum Fischgang kann der Riesling aufgrund seiner mannigfaltigen Geschmacksausprägung als Begleiter dienen. Zurecht gilt der Riesling als König der Weissweine.



Silvaner:
Vor allem wegen seiner Harmonie und Milde wird der Silvaner von Weinfreunden geschätzt. Seine Bekömmlichkeit hat der Silvaner nicht zuletzt einer moderaten Säure zu verdanken. Dies kommt vor allem Personen mit einem empfindlichen Magen entgegen.





Riesling mit Silvaner:
Die Cuvée aus Riesling und Silvaner wird im Keller vollzogen. Hier werden Spritzigkeit und Rasse des Rieslings mit der Milde des Silvaners eindrucksvoll kombiniert.


Kerner:
Der Kerner ist ein typischer Württemberger. Gezüchtet an der Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg durch Kreuzung von Trollinger mit Riesling wurde er nach dem Weinsberger Dichter, Arzt und Weinfreund Justinus Kerner benannt. Mit seiner feinen, würzigen Art bei dezentem Muskat-Bukett ist er ein toller Begleiter auf Festen und in der gemütlichen Runde.




Weissburgunder:
Milde Säure und ein zarter Schmelz zeichnen den Weissburgunder aus. Durch seine spielerische Art und Eleganz ist dieser Wein vor allem für leichtere Speisen wie Spargel, Nudeln oder Salate geeignet.



Chardonnay:
Die weltweit bedeutendste Weissweinsorte in der Burgunderfamilie. In Deutschland ist der Chardonnay erst seit 1991 offiziell zugelassen. Chardonnay ist meist kräftiger und voluminöser als der Weissburgunder und harmoniert sehr gut zu Terrinen, Fischgerichten, Kalb- oder auch Schweinefleisch.



Rivaner:
Neben dem Riesling die in Deutschland am häufigsten angebaute Rebsorte. Der Rivaner ist auch unter dem Namen Müller-Thurgau bekannt. Diesen hat er von seinem Züchter Hermann Müller aus Thurgau. Der Wein ist aufgrund seiner unaufdringlichen dezenten und mundigen Note ein schöner Begleiter von etwas leichteren Speisen.



Muskateller:
Die Muskateller-Traube ist eine der ältesten Rebsorten überhaupt und hat ihren Ursprung in Vorderasien. Wegen ihres wunderbaren und intensiven Muskat-Duftes ist sie auch als Tafeltraube sehr gut geeignet. Dennoch nimmt sie nicht zuletzt aufgrund ihrer sehr hohen Ansprüche an die Lage und Pflege mit knapp 1% Anbaufläche eine Exotenrolle ein. Der Löwensteiner Muskateller hat in seiner fruchtbetonten und milden Ausbauweise eine breite Anhängerschaft und findet deshalb immer sehr schnell seine Abnehmer.


Traminer:
Ein unnachahmlicher Duft von Wildrosen begleitet den Wein aus der Traminer-Traube. Diese weist bei der Ernte meist ein sehr hohen Zuckergehalt bei niedriger Säure auf. Sehr gehaltvoll präsentieren sich die Weine. Mild ausgebaut eignen sich Tramine-Weine vor allem als Aperitiv, zum Dessert oder als Begleiter von würzigem Käse.